Lebensintelligenz kann nur mit Baum gelingen. Wer das auf Anhieb versteht, benötigt keine weitere Einführung. Wer hier stutzt, der sollte sich die folgenden Zeilen gönnen. Die Atmosphäre wird nach 15 km Distanz - von der Erdoberfläche aus gesehen - sehr unwohnlich. Temperaturen  über Minus 60 Grad Celsius sind üblich und die Luft ist zu dünn zum Atmen.

Die Atmosphäre ist für uns nur bis 15 km von Nutzen.

Wir verfügen also nur über eine feine, etwa 10.000 m schlanke Luftschicht, die sich wie ein schmaler Schleier um unseren  Planeten legt. Zehn Kilometer Luft für Milliarden von Menschen und Lebewesen auf dieser Erde: Keine sehr stattliche Ausrüstung.

Unser Problem: Wir merken es nicht und fühlen uns in einer Komfortzone, die ihren Namen nicht verdient. Denn die zunehmenden Veränderungen in unserem klimatischen Gefüge werden künftig dafür sorgen, dass wir diese Komfortzone vielleicht verlassen müssen.

Die Lösung für das fundamentale" Problem der begrenzen Luft" liegt in unserem Freund, dem Baum. Er ist es, der Luft produziert und unsere CO2 Überschüsse in Sauerstoff recyclen kann. Er allein ist in der Lage uns für die Zukunft fit zu machen, indem er das Klima stabilisieren hilft und die Erosion der Böden aufhält. Wiederaufforstungsversuche in Afrika haben das bewiesen. Das einzige Problem dabei: Es dauert 40 bis 50 Jahre bis die Erfolge sichtbar werden. Bei unseren aktuell sehr kurzen und immer kürzer werdenden "Industirezyklen", die alles zu Gunsten des Profites noch mehr beschleunigen möchten, ist eine Spanne von 50 Jahren als eine halbe Ewigkeit einzustufen.

Hier ist der Langmut und die Lebensintelligenz der gegenwärtigen und der kommenden Generationen gefragt.

Unser Kurs Coaching und Creativity möchte eine Verbindung zu mehr Achtsamkeit herstellen und zu einer neuen Denkweise anregen. Wir arbeiten zwar mit totem Holz, aber wir gewinnen so Achtung und Respekt vor einem Lebewesen, dem Baum, das uns scheinbar nur als Lieferant von Arbeitsmaterial geläufig ist. Das Holz mit dem wir arbeiten ist für viele Völker dieser Erde etwas Ehrwürdiges und Heiliges. Für uns kann es den Zugang zu einem neuen Selbstverständnis eröffnen: Wir wollen und wir sollen gemeinsam. Wir werden zu Tätern, indem wir den Baum fällen und für unsere Zwecke gebrauchen. Wir können das in Liebe tun und mit Bedachtsamkeit den Schatz veredeln. Hier liegt unsere Chance und hier liegt unser Weg.

Lassen Sie sich darauf ein und erleben Sie sich neu.